heute starteten wir gegen 8:30 Uhr in Richtung des Glen Canyon Damms. Wir hatten uns vorgenommen, eine Führung durch den Damm mitzumachen. Die 9 Uhr Tour war dann auch unsere. Nachdem wir durch eine Sicherheitskontrolle ähnlich der am Flughafen mussten, ging es mit dem Fahrstuhl vom Visitorcenter auf die Staumauer. Wir erfuhren viel über die Geschichte, den Bau und die Technik des Damms. Nach einer weiteren Fahrt mit einem anderen Fahrstuhl kamen wir fast ganz unten an der Staumauer an. Dort bekamen wir einen Einblick in den Turbinenraum, in dem als "Abfalllprodukt" Strom produziert wird. Der eigentliche Zweck des Damms ist das Bevorraten von Wasser.
Nach der Tour durch den Damm fuhren wir noch einmal zum Horseshoe Bend, um noch ein paar Fotos zu machen. Der eigentliche Höhepunkt des Tages sollte aber danach folgen, der Upper Antelope Canyon. Pünktlich wie die Maurers, gegen 11:30 Uhr, waren wir am Canyon und kauften die Tickets. Ebenso pünktlich ging die Tour los. Wir wurden auf einen alten Chevy Pickup Truck verfrachtet und heizten wie blöde durch ein ausgetrocknetes Flussbett. Auf einem Bett rumzuhüpfen hat einen ähnlichen Charakter wie diese Fahrt. Wir hatten einen kleinen Vorsprung vor dem nächsten Truck und deshalb so Hoffnung, dass wir etwas ungestörter durch den Canyon laufen könnten, aber diese Hoffnung wurde kurz nach dem Eintritt in den Canyon jäh zerstört. Da man den Canyon nur über den selben Weg verlassen kann über den man ihn betreten hat, kamen uns immer wieder Menschen entgegen. Wir hatten extra die teure 12 Uhr Tour gebucht, da die Lichtverhältnisse zu dieser Zeit am besten sein sollen. Dem war auch so. Das Licht fiel teilweise direkt von oben durch schmale Spalten in den Canyon. Da es ringsherum recht dunkel war, konzentrierte sich das Licht an diesen Stellen und es sah aus, als wenn Außerirdische einen Treckstrahl auf die Erde richten würden. Durch die vielen Leute war es leider nur eingeschränkt möglich, gute Fotos zu machen aber ich denke, Katha hat das Beste aus der Situation gemacht. Nach ca. 90 Minuten waren wir wieder an unserem Auto. Wir beschlossen, es war wieder jenseits der 30 Grad, Siesta zu machen und dem Pool einen Besuch abzustatten. Wir relaxten ein wenig im und am Pool, tranken einen Kaffee und machten uns noch einmal auf den Weg, um noch ein bisschen von der Gegend zu sehen. Wir fanden eine Stelle, an der man direkt an den See kommt und wir fuhren eine sandige Piste zu einem einsamen Felsen.
Den Tag ließen wie bei einem Essen in einem lokalen indischen Restaurant ausklingen über dessen Qualität gestritten werden kann. Das Essen war zweifellos gut, der Service war aber irgendwie daneben.
Jetzt schauen wir mal keine Sendung über Hochzeitskleider, sondern die amerikanische Version von "Undercover Boss".
Schönes Wochenende wünschen Katha und Micha
Dieses Foto muss man um 180 Grad drehen. Von den Natives wird die Formation "Sunset in Monument Valley" genannt.





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