Montag, 10. Juni 2013

Schön war's

Hier sitzen wir nun am Gate G 101 und warten darauf, dass der Flieger endlich geht. Die ursprüngliche Abflugszeit war 14:55 Uhr aber aus technischen Gründen, so vermuten wir, soll der Flieger nun erst um 17:25 Uhr gehen. Unsere reservierten Plätze im ICE ab Frankfurt sind damit natürlich für den Arsch. 
Heute morgen schliefen wir bis 10 Uhr, machten uns reisefertig und checkten gegen 10:45 Uhr aus. Da uns das Shuttle zum Flughafen erst um 12 Uhr abholen sollte, hatten wir noch ein wenig Zeit. Diese nutzten wir zum rumbummeln und um uns bei Starbucks noch etwas zum Frühstück zu besorgen. Ziemlich genau um 12 Uhr kam das Shuttle und lud uns ein. Nach einem weiteren Stopp an einem anderen Hotel ging es auf direktem Weg zum Flughafen. Dort angekommen erwartete uns die nicht ganz so frohe Botschaft, dass der Flieger mit rund 2,5 Stunden Verspätung gehen soll. Wir checkten ein und bekamen gleichzeitig jeder einen Gutschein über 7 Dollar, für den wir etwas zu essen oder zu trinken kaufen konnten. Wir setzten die Gutscheine gleich in Sandwiches um, es war ja schließlich Mittagszeit. Jetzt sitzen wir hier seit einiger Zeit am Gate und begucken uns den Airbus A380, der uns hoffentlich bald nach Deutschland bringt. 

Weiter nach dem Flug 

Da bin ich wieder. Der Flieger hatte nun insgesamt 3 Stunden Verspätung. Der Flug an sich war sehr angenehm. Im Gegensatz zu unseren vorherigen Urlauben  konnte ich sogar relativ gut und lange schlafen, sodass ich im Moment nicht so knülle bin wie sonst. Auch das Essen war annehmbar. Im Übrigen ergab sich die Verspätung aus einem Blitzschlag, von dem die Maschine bei ihrem Start in Frankfurt betroffen war. Nach der Landung in San Francisco musste sie dann erstmal gründlich durchgecheckt werden. 
Jetzt sitzen wir im ICE von Frankfurt/Flughafen nach Göttingen. Dort werden wir dann von Kathas Papa abgeholt und sind dann hoffentlich so gegen 18 Uhr wieder zu Hause.

Weiter nach der Heimkehr 

Jetzt ist es schon Dienstag. Gestern hatte ich keine Böcke mehr. Wir waren tatsächlich gegen 18 Uhr zu Hause aber es hat sich nicht mehr viel abgespielt. 
Nach Abendbrot und ein wenig TV ging es dann bei Zeiten ins Bett. Leider hat uns der Jetlag noch soweit im Griff als das wir gegen 3 Uhr erstmal putzmunter waren. Irgendwie brachten wir die Nacht hinter uns. Katha ist schon wieder bei der Arbeit und ich frühstücke erstmal richtig. Aber auch für mich beginnt gegen 10:30 Uhr wieder der Ernst des Lebens.

Die letzten drei Wochen waren einfach nur schön und wir würden beide am liebsten gleich morgen wieder woanders hinfahren. Leider wird das wohl nicht möglich sein. 
Ich hoffe ihr hattet soviel Spaß beim lesen wie wir beim schreiben (meistens jedenfalls ) und ich würde mich freuen, dies in Zukunft zu wiederholen.
In diesem Sinne wünschen wir noch einmal schönes Fernweh.
Katha und Micha 


Samstag, 8. Juni 2013

Der letzte volle Tag

Wie beginnt doch die berühmte Textzeile "Alles hat ein Ende..." und so ist das auch mit unserem Urlaub, leider. Heute trafen wir uns mit Kevin und seiner Verlobten Cori. Wir hatten uns für 11:30 Uhr in dem Restaurant verabredet, in dem die beiden auch zu ihrer Hochzeit essen werden. Das Restaurant war gut und das Essen auch. Danach schlenderten wir zu viert noch ein bisschen um die Häuser, bevor wir uns für eine Stunde vor dem Rathaus niederließen, uns über dies und das unterhielten und einer Hochzeitsgesellschaft beim Foto machen zuschauten. Danach trennten sich unsere Wege wieder und wir gingen zum Hotel zurück. Nach einer kurzen Pause machten wir uns mit dem Bus noch einmal in Richtung Golden Gate Park auf, um den Japanese Teegarden zu besuchen. Leider war es heute recht windig und der Wind trieb die Wolken weit über die Stadt und als wir sahen, wie voll es war, entschieden wir, mit dem Bus weiter bis zum Fort Mason zu fahren. Von dort aus liefen wir ein paar Blocks, bevor wir wieder in einen Bus stiegen, der uns in die Nähe unseres Hotels brachte. Nach einer kurzen Pause in selbigen entschieden wir, noch einmal thailändisch essen zu gehen. Nachdem auch dies erledigt war gingen wir zurück ins Hotel, um unsere Koffer zu packen, denn morgen geht es für uns zurück nach "Good Old Germany".
Euch allen einen schönen Sonntag.
Katha und Micha 

P.S. Fotos gibt es heute keine. Wir haben heute keine gemacht.

Freitag, 7. Juni 2013

Die Sonne im Gesicht

Liebe Leserschaft,
heute war der zweite komplette Tag in San Francisco. Nach einer guten Nacht fuhren wir heute Vormittag mit dem ÖPNV zum Golden Gate Park. Dort besuchten wir nach einem kurzen Spaziergang den Botanischen Garten. Es war wie eine botanische Weltreise in 90 Minuten. Da wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts gegessen hatten, besuchten wir erstmal den nächstgelegenen Schachtelwirt.
Danach liefen wir durch Haight Ashbury, das spirituelle Zentrum San Franciscos. Hier gibt es viele schöne Häuser, die leider teilweise nicht die Pflege bekommen, die ihnen zustünde. Nach einem Stopp am Alamo Square fuhren wir zurück ins Hotel. Dort pausierten wir kurz bevor wir durch SOMA, South of Market Street liefen. Diese Gegend hätten wir vor 10 Jahren nicht ohne Weiteres betreten, aber seit dieser Zeit hat sich viel getan. Am dort gelegenen Moscone Center waren die Vorbereitungen für Apples WWDC, World Wide Developers Conference, die am kommenden Montag startet, im vollen Gang. Danach ging es noch einmal zu Pier 39 und der Waterfront im Allgemeinen. Beim Schachtelwirt gönnten wir uns ein Eis und fuhren am späten Nachmittag mit dem Bus wieder zurück in Richtung unseres Hotels. Wr schlenderten noch durch einige Geschäfte und Katha erstand noch ein Mitbringsel.  Zum Abendessen besuchten wir diesmal "Super Duper Burger" in der Market Street. Da es dort ziemlich voll war nahmen wir das Essen einfach mit ins Hotel. Dort stellten wir auch fest, das wir uns heute einen ziemlichen Sonnenbrand eingefangen haben. Jetzt hocken wir wieder vor der Glotze und schreiben den Blog. 
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und hoffen auf einen schönen letzten Tag morgen.
Katha und Micha 










Donnerstag, 6. Juni 2013

Die Welt ist eben doch ein Dorf

Und ich sach noch, sach ich...hier wird mir bestimmt irgendwann ein bekanntes Gesicht über den Weg laufen. Und was soll ich sagen? Es war so. Aber erstmal der Reihe nach.
Nach unserer ersten Nacht in San Francisco schliefen wir heute bis 9 Uhr. Nach den üblichen Morgentätigkeiten gingen wir gegen 9:30 Uhr aus dem Haus, aber nicht ohne uns einen Kaffee bzw. Tee in der Lobby zu greifen. Wir gingen die Marketstreet bis zum Embarcadero und kauften unterwegs ein paar süße Frühstückchen. Während wir diese genüsslich vertilgten bemerkte ich ein Gesicht, welches mir sehr bekannt vorkam. Ich drehte mich in Richtung der Person und alles was mir über die Lippen kam war: Du willst mich doch verarschen, oder? Auch seinem verdutzten Gesicht stand diese Frage ins Gesicht geschrieben. Ja liebe Leserschaft, ich weiß, ihr fragt euch wer die Person war. Und, liebe hagebauler, euch beziehe ich hier ganz bewusst stärker mit ein, denn es war einer von uns. Das Gesicht gehörte niemand Geringerem als unserem ehemaligen Mitstreiter Sebastian Rückert. Er war mit seiner Freundin auf der Durchreise in Richtung Hawaii und machte einen Stadtbummel. Leider habe ich es versäumt, ein Beweisfoto zu schießen, aber seine Freundin hat eins gemacht und ich werde dies bei Gelegenheit von ihm anfordern. Wir gaben den beiden noch ein paar Tipps zum Sightseeing, bevor wir uns voneinander verabschiedeten und unserer Wege gingen. Unser erster Weg führte uns ins Exploratorium, eine interaktive Ausstellung in der man zum mitmachen aufgefordert wird. Wir verbrachten dort gute 3 Stunden bevor wir weiter in Richtung Pier 39 und Fishermans Warf gingen. Dort statteten wir den Seelöwen einen obligatorischen Besuch ab. Danach ging es zum Schachtelwirt zum Mittagessen. Unsere weiteren Stationen an diesem Tag war der Ghirardelli Square, die Lombard Street, der Coit Tower, den wir dieses mal auch bestiegen (mit dem Aufzug) und China Town. Gegen 18 Uhr waren wir wieder im Hotel. Wir entschieden eine kurze Pause einzulegen, bevor wie gegen 7 Uhr zum Abendessen unserer Wahl im "Old Siam" Thai-Restaurant aufbrachen. Das Essen war sehr lecker und die Minzlimonade war wieder köstlich. Zum Abschluss gingen wir noch ein bisschen Bummeln und Katha fand tatsächlich noch etwas zum mitbringen. Jetzt sind wir wieder zurück im Hotel und trinken noch ein Weinchen.
Wir wünschen euch einen schönen Tag.
Katha und Micha 




Mittwoch, 5. Juni 2013

If you are going to San Francisco...

...be sure to wear some flowers in your hair.
Wir haben zwar keine Blumen im Haar aber es ist trotzdem schön, wieder hier zu sein. 
Der Tag begann wie üblich mit dem Aufstehen, und zwar so gegen 8 Uhr. Nach dem Frühstück und dem finalen Einpacken machten wir uns gegen 9 Uhr auf den Weg Richtung San Francisco. Die Fahrt war arm an Ereignissen und so kamen wir recht fix voran. Wir stoppten kurz am Pigeon Point Lighthouse um ein paar Fotos zu machen sowie in Pacifica, um nochmal ein paar Liter zu tanken. Dann ging es schnurstracks nach San Francisco. Bevor wir das Auto abgaben, fuhren wir noch zu den "Muir Woods" etwas nördlich von San Francisco, um uns wieder einmal ein paar Redwood-Bäume anzuschauen. Wir verbrachten dort eine gute Stunde, bevor wir uns endgültig nach Downtown San Francisco aufmachten. Noch einmal ließen wir den Blick von oberhalb der Golden Gate Bridge über die Stadt schweifen, bevor wir das Auto endgültig abgaben. Wir hatten nur einen kurzen Fußweg von der Garage bis zum "Hotel Union Square". Wir checkten ein und machten ein bisschen Pause, auch um uns zu entscheiden, wohin wir zum Abendessen gehen wollten. Wir entschieden uns für ein indisches Restaurant gleich um die Ecke. Der Laden war voll und das ist ja immer ein gutes Zeichen was die Qualität angeht. Es hat geschmeckt, es hat nicht lang gedauert, nur ein bisschen laut war es. Aber ist ja alles auch subjektiv. Jetzt sitzen wir im Hotel, welches im Übrigen, ganz im Gegensatz zu unseren Vermutungen, das WiFi ganz kostenfrei und mit ziemlich guter Datenrate anbietet. Wir überlegen noch was wir morgen alles anstellen wollen bzw. warten noch auf eine Nachricht von Kevin, einem sehr guten Freund, wann wir uns in den nächsten Tagen treffen wollen.
Dies soll es für heute gewesen. Wir wünschen euch einen schönen Tag und bis morgen.
Katha und Micha 




Dienstag, 4. Juni 2013

Wenn ich die See seh, brauch ich keine Meer mehr

Hallo Freunde,
Morgenstund hat Colt im Mund...sagte schon der Selbstmörder. Auch wir sind heute relativ zeitig aufgestanden. Schließlich hatten wir heute eine etwas längere Fahrt vom Yosemite nach Monterey an der Pazifikküste vor uns. Um 7:30 Uhr war die Nacht zu Ende. Nach Morgentoilette und Sachen packen genossen wir noch einen Tee bzw. Kaffee während wir unsere letzten beiden Posts hochluden. Das WiFi war zwar kostenfrei aber die Datenrate war jenseits von Gut und Böse. Gegen 9:30 Uhr machten wir uns dann endgültig auf den Weg. Nach einem kurzen Fotostopp am Parkausgang verließen wir Selbigen in Richtung Monterey. Die Fahrt dauerte ca. 5 Stunden inclusive einer Mittagspause bei Taco Bell. Gegen 15 Uhr checkten wir in unser Motel ein. Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir zum Monterey Bay Aquarium. Wir hatten es vor vielen Jahren bereits besucht und taten es auch dieses mal. Wer in dieser Gegend ist sollte es nicht Versäumen, das Aquarium zu besuchen. Es ist in ganz Amerika für seine Ausstellungen bekannt. Es ist nicht ganz billig aber es lohnt sich wirklich. Danach schlenderten wir noch ein wenig durch die Cannery Row von Monterey, besuchten den lokalen Safeway und machten es uns dann im Motelzimmer gemütlich. Katha hat sich einen Rotz eingefangen und genießt die Zeit in einem richtigen Bett sehr. Morgen geht es für uns nach San Francisco. Wie wir unser Glück kennen, wird das Hotel dort für WiFi richtig Kohle haben wollen. Schauen wir mal, ob wir den Blog weiter taggenau weiterführen können.
In diesem Sinne bis hoffentlich morgen.
Katha und Micha 









Wie behämmert muss man sein?

Ja liebe Leser,
mit dieser Frage werden wir uns in dieser Ausgabe noch beschäftigen. Aber der Reihe nach. Die Nacht von Sonntag zu Montag war für uns bereits um 7 Uhr zu Ende. Wir wollten nämlich den Panorama Trail wandern und sind deshalb mit dem erstmöglichen Bus zum Glacier Point gefahren. Der Bus ging 8:30 Uhr ab der Yosemite Lodge, also nutzten wir den ÖPNV, um vom Curry Village dorthin zu gelangen. Der Busfahrer namens Bill erzählte uns auf der rund 90 minütigen Fahrt viel Wissenswertes über die Geschichte des Nationalparks. Oben angekommen genossen wir erstmal die grandiose Aussicht über das Valley. Gegen 10:30 Uhr machten wir uns auf den gut 8 Meilen langen Weg zurück ins Tal. Der Weg führte hinab zu den Illiluette Falls, von dort wieder bergauf bis auf eine Erhöhung und dann wieder hinab, vorbei am Nevada Fall und am Vernal Fall. Die 8 Meilen fühlten sich aber wie die doppelte Strecke an, da die Wege teilweise sehr steil und steinig waren. Gegen 16:10 Uhr kamen wir am Endpunkt des Panorama Trails, dem Happy Isle Nature Centre an. Von dort brachte uns der ÖPNV wieder zu unserer Behausung. Wir waren zwar schon mächtig geschafft, wollten aber unbedingt noch zum Taft Point, der nur 2 Meilen vor dem Glacier Point liegt. Und behämmert wie wir nunmal sind, setzten wir uns ins Auto und machten uns auf den Weg zum Trailhead. Wir fuhren ca. 45 Minuten, wanderten ca. 65 Minuten und fuhren dann wieder 45 Minuten ins Tal zurück. Noch Fragen? Der Tunnel View belohnte uns aufgrund von Gewitterwolken, mit einem eindrucksvollen Panorama.
Wieder zurück im Curry Village gingen wir Duschen, besorgten uns eine Pizza und tranken die letzten zwei Bier. Als Nachtisch gönnten wir uns heute mal ein Eis. Von Mücken zerstochen liegen wir nun in unserem Bett und gehen jetzt auch schlafen.
Wir wünschen euch alles Gute.
Katha und Micha 











ÖPNV

Hallo ihr,
da es hier eine Lounge gibt, in der es WiFi hat, können wir auch unserem täglichen Blog nachgehen. 
Die letzte Nacht war, sagen wir es mal so, lala. Als wir gestern Abend ins Bett sind, war es noch recht angenehm warm. Das änderte sich aber irgendwann und es wurde recht frisch. Wer amerikanische Bettsitten kennt weiß, dass es bei der Zudecke meistens mit einem Laken und einer Wolldecke darüber getan ist. Hier ist es nicht anders, d.h. es wird auch im Bett recht frisch. Wir haben zwar noch eine zweite Decke aber da jeder dem anderen die Decke wegzieht, hat man meistens doch nur eine. Diese Nacht werde ich mir auf jeden Fall einen dicken Pullover und Socken bereit legen. Da man in so einem Zelt die meisten Geräusche aus der unmittelbaren Umgebung aus erster Hand mitbekommt, ist es mit durchschlafen auch nicht so weit her. Wir beschlossen dann also gegen 8:30 Uhr aufzustehen. Danach war erstmal die Morgentoilette dran. Das Wasch-/Toilettenhaus ist fast um die Ecke. Das erleichtert die Sache erheblich. In dem Ding geht ein großer Teil der Einwohner des Curry Village der Körperhygiene etc. nach. Deshalb sieht es da zu bestimmten Zeiten auch so aus. Aber das gehört wohl zu so einem großen "Zeltplatz" dazu.
Auch hier im Yosemite gibt es ein gut funktionierendes Shuttlesystem. Dieses nutzten wir heute ausgiebig. Nachdem wir uns noch einen Kaffee respektive Tee organisiert hatten, fuhren wir zuerst zum Visitorcenter mit anschließendem Besuch der Yosemite Falls. Die Fälle führen zu dieser Jahreszeit deutlich mehr Wasser als im September und sehen daher auch besser aus. Unsere Wanderung ging weiter durch das Valley über Wiesen und am Merced River entlang. Dort sahen wir auch Leute in Schlauchbooten den Fluß hinunterschippern und wir dachten uns, das machen wir auch, aber nur wenn es nicht teurer als 30 Dollar ist. Wir beendeten nach ca. zwei Stunden unseren ersten Trip und beschlossen, uns nach dem Preis für das Rafting zu erkundigen und siehe da, es sollte 30 Dollar kosten, aber pro Nase und das war uns der Spaß nun doch nicht wert. Wir machten eine kurze Mittagspause um uns gleich danach wieder auf den Weg zu machen. Diesmal brachte uns das Shuttle zum Mirror Lake Trailhead. Von dort aus wanderten wir die eine Meile zum Mirror Lake. Bei genügend Wasser spiegeln sich die umliegenden Berge im See. Dies war auch heute der Fall. Wir querten den Tenaya Creek, der den Mirror Lake speist und dass Wasser war so kalt, das es richtig wehgetan hat. Als wir die eine Meile auch wieder zurückgelaufen waren, brachte uns das Shuttle zurück zum Curry Village. Dort angekommen, besuchten wir erstmal den Pool. Das Bad darin war sehr erfrischend, da die Tagestemperaturen so um die 30 Grad liegen. Ein letztes mal kam das Shuttle an diesem Tag zum Einsatz, als wir nach dem Pool zur Yosemite Lodge fuhren, um uns die Tickets für unsere morgige Fahrt zum Glacier Point zu besorgen. Danach wanderten wir wieder durch das Valley zurück zum Curry Village, wo wir uns zum Abendessen eine frische Pizza und ein Bier gönnten. Leider sind die wenigen Sitzmöglichkeiten, die sowohl im Freien als auch in schöner Umgebung liegen rar, deswegen sitzen wir jetzt 20:40 Uhr schon in unserem Zelt. 
Dies soll es an dieser Stelle auch für heute gewesen sein. Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche.
Katha und Micha 










Sonntag, 2. Juni 2013

Basiscamp und Höhentrainingslager


N'abend Allerseits,
wie könnte man einen Tag schöner beginnen als mit einem Spaziergang am Strand. Der Strand befand sich allerdings  am Monolake, einem aufgrund von akutem Wassermangel sehr salzigen See. Auch diesen See besuchten wir heute nicht zum ersten mal. Wir schossen wieder jede Menge Fotos und Videos und hielten noch einen kleinen Schwatz mit der Rangerin. Danach tankten ihr nochmal  voll und dann ging es auch schon ab Richtung Yosemite National Park. Schon bei der Fahrt hinauf zum Tiogapass viel uns auf, dass wesentlich mehr Wasser vorhanden war als bei unserem letzten Besuch im September 2009. Das heißt auch, dass die Wasserfälle deutlich mehr Volumen haben sollten. 
Kurz nach dem Eingang in den Park machten wir auch schon den ersten Stopp. Wir wollten eine kurze Wanderung zum den Gaylor Lakes machen. Also die Sachen geschnappt, vorher nochmal aufs Klo und ab ging die Luzi. Der Pfad ging immer schön bergauf und wir heizten los wie die Bekloppten. Nach ca. 100 m machte sich aber schlagartig etwas bemerkbar, was wir nicht bedacht hatten, die Höhe. Wir befanden uns nämlich oberhalb von 3000m und da kann die Luft ziemlich dünn sein. Nach einer kurzen Pause machten wir uns gemächlich auf den weiteren Weg. Nach knapp einer Meile kamen wir an unserem Ziel an. Von dort aus hatten wir einen sehr schönen Blick über die Gaylor Lakes und über einen Teil des Yosemite. Der Abstieg dauerte nur einen Bruchteil des Aufstiegs und schon ging es mit dem Auto weiter. Wir machten hier und da noch ein paar Stopps, fotografierten ziemlich zahme wilde Tiere, besuchten "Tunnel View" und den "Bridalvail Fall" bevor wir an unserem Ziel, dem Curry Village ankamen. Hier checkten wir in unser "komfortables" Zelt ein. Hier gibt es ein Bett, einen Stuhl, ein Regal, einen Safe und eine Lampe sowie einen Container vor dem Zelt, in den man alle seine Fressalien reintun muss damit sie der Bär nicht holt.
Mal sehen ob es hilft. 
Zum Abendessen gab es Bohnen aus der Dose, ein Brötchen, etwas Melone und ein Bier. Jetzt liegen wir auf dem Bett und machen gleich die Äuglein zu. Vorher müssen wir aber noch durch den Wald zum Klo bzw. zum Zähne putzen.
Wir wünschen euch einen schönen Sonntag.
Katha und Micha 















Freitag, 31. Mai 2013

Der Wilde Westen

Buenos Dias,
der neuste Post zu diesem Blog erreicht euch heute aus Lee Vining, am Fuße der Sierra Nevada. Hier haben wir gegen 15 Uhr in unserem Motel, der "Lakeview Lodge" eingecheckt. Zuvor haben wir nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem uns ein Quartett von Schwaben mächtig auf die Eier gegangen ist, noch einmal die Alabama Hills besucht. Wir suchten und fanden noch den einen oder anderen Felsbogen sowie eine alte verlassene Mine, in die wir aber aus Sicherheitsgründen nicht hineingingen.
Danach machten wir uns auf in Richtung Lee Vining. Auf unserem Weg machten wir einen ausgiebigen Stopp in Bishop. Dort waren wir schon bei unserer letzten Tour... die Älteren unter ihnen werden sich vielleicht noch erinnern. Zuerst kehrten wir bei Taco Bell ein, bevor wir bei Vons ausgiebig shopten und tankten. Da wir uns ab morgen für drei Tage im Yosemite National Park aufhalten werden, dachten wir, wir sollten uns mit ein paar mehr Lebensmitteln eindecken, da es dort wohl relativ teuer sein wird. Wir vermuten auch, dass es kein WiFi geben wird also wundert euch nicht, wenn ihr in den nächsten drei Tagen nichts zu lesen bekommt. Das müssen wir gegebenenfalls nachholen.
Nach weiteren 90 Minuten Fahrt kamen wir an unserem Motel an. Wir checkten schnell ein und machten uns sofort auf den Weg in die Geisterstadt Bodie. Bodie war in den 1880ern aufgrund des Goldrauschs eine der größten Städte Kaliforniens. Heute ist sie ein Statepark und wird für die Nachwelt  konserviert. Allerdings werden keine großen Reparaturarbeiten durchgeführt, gerade soviel das es noch eine Weile braucht, bis alles zusammenfällt. Wir hielten uns dort für fast 2 Stunden auf und Katha schoss wieder eine Unmenge von Fotos. Nachdem auch dies erledigt war, fuhren wir wieder nach Lee Vining und kehrten an der Tanke zum Abendessen ein. Das klingt jetzt etwas komisch aber am Abzweig des Highway 120, der direkt in den Yosemite führt gibt es ein sehr empfehlenswertes Fastfood Restaurant, das Whoa Nelli Deli. Das Essen ist frisch, schnell zubereitet, preislich ok und sehr lecker. Wir hatten jeweils einen 1/2 Pound Angusburger mit Pommes. Jetzt schauen wir noch ein bisschen TV bevor wir uns bald von Innen begucken.
Wr wünschen euch ein schönes Wochenende.
Katha und Micha 





Donnerstag, 30. Mai 2013

Leben in der Wüste

Hola,
auch heute möchten wir euch wieder mit dem täglichen Reisewahnsinn konfrontieren.
Der Tag begann wie er endete, warm. Nach dem auschecken fuhren wir noch einmal zum Zabriski Point, um diesen in einem anderen Licht zu erleben. Nach einer kurzen Fahrt durch den 20 Mule Team Canyon fuhren wir in Richtung Ubehebe Crater. Auf dem Weg dorthin, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Salt Creek. in dem salzigen Wasser leben winzig kleine Fische, die es irgendwie schaffen, unter den widrigen Umständen zu überleben. Nach gut einer Stunde Fahrt, erreichten wir den   Ubehebe Crater. Hier kann man noch die vulkanische Vergangenheit des Death Valley erkennen. Nachdem auch hier die Fotos geschossen waren, ging es für uns zu Scottys Castle. Zu unserer Überraschung erwartete uns keine trostlose Landschaft aus Stein und Erde sondern eine grüne Oase mit Palmen, Wiesen und anderen Bäumen. Hier hat ein Typ namens Scotty ein kleines großes Refugium erschaffen. Wir setzten uns in den Schatten und machten erstmal Mittagspause. Gegen 14 Uhr begaben wir uns auf den etwas mehr als 100 Meilen langen Weg nach Lone Pine, wo wir unser Nachtlager aufschlugen. Nach einer etwa einstündigen Siesta statteten wir noch den Alabama Hills, die wir vor fast vier Jahren bereits angesehen hatten, einen Besuch ab. Dort blieben wir bis zum Sonnenuntergang. Den Abend beschlossen wir mit einem Teller gebackenen Bohnen und Naan sowie einer Flasche Bier, die wir kurz zuvor in einem lokalen Supermarkt erworben hatten.
Alles Gute für euch und bis morgen.
Katha und Micha 







Mittwoch, 29. Mai 2013

Ski Heil

Liebe Leser (m/w),
heute melden wir uns aus dem tief verschneiten Death Valley. Über Nacht gingen die Temperaturen auf unter Null Grad zurück und die Schneedecke ist nun beachtliche 30 cm stark. ....ähmmmm, falscher Urlaub.... Also nochmal. 
Heute melden wir uns aus dem mit zurzeit noch mehr als 30 Grad Celsius warmen Tal des Todes. Wir sitzen gerade bei Wein und Wasser auf unserer Terrasse, die Grillen zirpen und die Klimaanlagen machen auch nicht grad wenig Lärm. Kurz nach Sonnenuntergang gönnten wir uns noch ein halbes Stündchen im Hotelpool, welcher durchaus angenehm temperiert war.
Heute morgen verließen wir Las Vegas mit Ziel Death Valley. Wir kauften erstmal wieder richtig ein, tankten voll und machten uns auf den Weg zum Red Rock Canyon. Dieser liegt etwas außerhalb von Las Vegas und besteht, wie der Name schon sagt, aus vielen roten Steinen. Wir brachten dort gut 90 Minuten zu, schladenzten etwas rum und machten ein paar Aufnahmen. Danach ging es für uns weiter und zwar direkt in Richtung Death Valley. Nach ca. dreistündiger Fahrt und einem kurzen Aufenthalt bei Taco Bell in einem Nest namens Pahrump kamen wir im doch recht warmen Tal des Todes an. Wir bezogen zuerst unser Zimmer, um uns umgehend wieder für den Weg zu machen. Wir besichtigten wieder einmal Badwater, den mit -81,5 m unterhalb des Meerespiegels tiefsten Punkt der USA, Artists Palette und diesmal auch den Golden Canyon. Da es an der Artists Palette mit 112 Grad Fahrenheit = 44,4 Grad Celsius doch sehr heiß war, machten wir noch eine kurze Siesta, bevor wir zum Sonnenuntergang wieder zum Zabriski Point fuhren. Den Rest der Story kennt ihr ja schon. Wir wünschen auch alles Gute für den neuen Tag.
Katha und Micha






Viva Las Vegas

Bonjour Madames et Messieurs,
wir sitzen gerade am Fenster unseres Hotels "Paris Las Vegas" und schauen direkt auf den Strip mit den umliegenden Hotels wie z.B. dem Bellagio, dem Aria, dem Planet Hollywood und noch ein paar anderen. Der Herr am Check-in war so freundlich, uns ein Zimmer mit Aussicht zu geben. Und da da Hotel sagenhafte $15 für das Internet haben will, werdet ihr diesen Post erst einen Tag verspätet lesen können. Aber der Reihe nach.
Den heutigen Tag begannen wir mit einem Frühstück in unserem Hotel. Dies war seit länger Zeit mal wieder inklusive und das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es gab Cerealien, Obst, Joghurt und verschiedene Toastgeschichten. Nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt hatten, machten wir uns in Richtung Las Vegas auf den Weg. Die Entfernung war mit 100 Meilen recht überschaubar und wir kamen zügig voran. Unser Erster und einziger Stopp an diesem Tag war der Hoover Damm, ca. 30 km vor Las Vegas.  Da es nicht der erste Damm in diesem Urlaub war, sind wir schon mit etwas Routine an die Sache herangegangen. Wir suchten zuerst einen Aussichtspunkt auf, der im übrigen eine Brücke war, von dem aus man einen freien Blick auf den Damm und dessen Infrastruktur hatte. Danach fuhren wir einmal über den Damm, parkten, machten einen kurzen Spaziergang über selbigen um Fotos zu machen, gingen wieder zurück zum Auto und fuhren nach Las Vegas. All das bei bis zu 94 Grad Fahrenheit. Die restlichen 30km waren schnell erledigt und schon waren in unserem Hotel. Das einchecken dauerte eine gefühlte Ewigkeit, es waren halt eine Menge Leute vor uns. Nachdem wir unser besseres Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg über den Strip. Wir gingen zuerst in nördlicher Richtung und begegneten dabei so bekannten Institutionen wie Caesars Palace, Treasure Island, Wynn, Encore, Flamingo, The Venetian und einigen anderen. Gegen 16 Uhr waren wir wieder zurück und hielten erstmal Siesta. Es waren draußen immer noch um die 90. Grad Fahrenheit. Gegen 17:30 Uhr machten wir uns auf zur zweiten Runde. Diesmal gingen wir in südlicher Richtung über den Strip und begegneten dem New York New York, dem Planet Hollywood, dem Aria, dem Cosmopolitan, dem Luxor, dem Excalibur, um nur einige zu nennen. Irgendwann überkam uns dann der Hunger und wir wählten aus all den kulinarischen Verführungen, die Las Vegas zu bieten hat... na wer will mal raten... ja ganz richtig.... den Schachtelwirt aus. Auf der Rücktour bestaunten wir nach einmal die Fontaine vor dem Bellagio, schlenderten durch den Casinobereich unseres Hotels und gingen dann auf unser Zimmer. Hier vergreifen wir uns gerade noch an einer Flasche Rotwein, die wir nach unserer Einkehr beim Schachtelwirt im Walgreens käuflich erworben hatten. 
Mit einem wunderbaren Blick über das nächtlich erleuchtete Las Vegas beenden wir den heutigen Tag und Post und wünschen euch schönes Fernweh.
Katha und Micha









Montag, 27. Mai 2013

Get your Kicks on Route 66

Servus,
wie kann man einen Tag schöner beginnen, als mit einem Spaziergang im Sonnenschein entlang des Grand Canyon. Genau das haben wir heute morgen getan, nachdem wir gegen 9 Uhr aus dem Hotel ausgecheckt hatten. Der Weg führte uns für insgesamt 5 km am Rand des Grand Canyon entlang und bot uns alle Nase lang eine veränderte Sicht auf den Canyon. Die Temperaturen waren noch recht angenehm und es waren auch noch nicht so viele Leute unterwegs. Wieder am Parkplatz angekommen, hatte sich dieser schon gut gefüllt. An den Bushaltestellen hatten sich, wie am Vortag, lange Warteschlangen gebildet. Unsere Zeit im Park war gezählt und Nach einem kurzen Snack verließen wir den Grand Canyon mit Ziel Kingman direkt an der Route 66. Zuerst fuhren wir gen Süden bis nach Williams. Dort hielten wir in der Historic Oldtown, um ein paar Fotos zu machen. Dabei fiel uns ein Restaurant auf, welches Livemusik im Außenbereich und Burger und Steaks bot. Wir beschlossen im "Cruisers Café 66" einzukehren, und eine anständige Mittagspause einzulegen. Wir orderten ein Sirloin Steak mit Weingelee, Fritten, Cole Slaw, gegrillten Paprika und Zwiebeln sowie einen Longhornburger ebenfalls mit Fritten und Coleslaw. Alles sehr, sehr lecker und wirklich empfehlenswert (sollte es mal jemanden in diese Gegend verschlagen). Nur bei der Rechnung hieß es: Aufpassen. Das Trinkgeld war schon auf den Preis aufgeschlagen - nicht unüblich, aber eher die Ausnahme. Ein paar Meilen hinter Williams bogen wir von der Interstate 40 auf die alte Route 66 ab. Wer es nicht weiß, diese Straße war eine der wichtigsten, wenn nicht sogar DIE wichtigste Verbindung zwischen dem mittleren Westen und der Pazifikküste. Sie führte durchgängig von Chicago nach Los Angeles. Die Route 66 - eine Straße, um die sich viele Geschichten und Legenden ranken. Der Abschnitt zwischen Williams und Kingman ist zwar nicht das Musterbeispiel der alten Route 66, aber hier und dort spührt man den alten Charm noch. Am General Store in Hackberry kann man einige Relikte der alten Zeit sehen. In die Jahre  gekommene Oldtimer rosten neben alten Tanksäulen und Reklametafeln vor sich hin. Überall liegt Krimskrams herum, der eine eigene Geschichte erzählt. Gegen 17 Uhr erreichten wir das Quality Inn in Kingman, unser Nest für die Nacht. Auch das Motel scheint die besten Zeiten schon hinter sich zu haben, aber es war alles da, was man braucht. Sogar eine Mikrowelle, wo wir uns später noch die delikaten Reste der üppigen Mittagsmahlzeit Aufwärmen werden. Doch zunächst fuhren wir noch in den Histroric District von Kingman, doch hier waren die Bürgersteige schon hochgeklappt. Also ab ins Motel, Duschen, Fernsehen, Blog schreiben und Essen Aufwärmen. PLING! Guten Appetit und gute Nacht, da draußen.
Katha und Micha






 














Sonntag, 26. Mai 2013

Leute heute

Hallöchen zusammen,
das erste Wort hat heute der Kollege aus dem Verkehrsstudio. Der Highway 89 ist bis auf Weiteres zwischen Page und dem Abzweig des 89a wegen einer abgerutschten Fahrbahn gesperrt. Aus diesem Grund mussten wir auf unserem Weg zum Grand Canyon eine Umleitung fahren. Diese kostete und ca. eine Stunde. Höhepunkte auf dem (Um)Weg von Page zum Grande Canyon: Keine. Oder doch...nein, keine. Gegen 12 Uhr kamen wir am östlichen Eingang des Grand Canyon an. Der Ansturm an diesem Sonntag vor Memorial Day schien sich in Grenzen zu halten, doch wir sollten später eines Besseren belehrt werden. Wir gingen erstmal aufs Klo, bevor wir einen ersten Eindruck vom Grand Canyon bekamen. Das Ding ist schon ziemlich riesig und man kann sich kaum vorstellen, was die Entdecker dieses Naturwunders gedacht haben, als sie den Canyon das erste mal gesehen haben.
Nach den ersten Fotos am östlichsten Teil des South Rims fuhren wir entlang des Canyons in westlicher Richtung. Wir hielten an einigen weiteren Aussichtspunkten bevor wir am westlichen Visitor Center ankamen und feststellen mussten, das eben doch Sonntag vor Memorial Day ist. Der Park hat bestimmt tausende von Parkplätze aber es war nicht ein Einziger zu bekommen. Wir beschlossen, unser Hotel im nahegelegenen Tusayan aufzusuchen und von dort aus mit dem kostenlosen Shuttle zurück in den Park zu fahren. Wie in vielen anderen Nationalparks gibt es auch hier ein Shuttlesystem, mit dem man gut und schnell durch den Park kommt. Aufgrund der Menschenmassen, setzte der Nnationalparkservice zusätzliche Shuttlebusse ein, um die Schlangen wartender Leute so kurz wie möglich zu halten. Wir entschieden uns, noch einen ca. 5 km langen Nachmittagsspaziergang entlang des Rimtrails zu machen. Auf diesem Rimtrail wandert man immer entlang der Abbruchkante und hat alle Nase lang einen atemberaubenden Blick hinab in den Canyon. Auf den Abschnitten zwischen den einzelnen Overlooks begegneten wir nur wenigen Wanderern. Die meisten Leute fallen wohl nur aus dem Bus, gehen ein paar Meter zum Viewpoint, um dann mit dem nächsten Bus zum nächsten Viewpoint zu fahren. Gegen 19 Uhr waren wir wieder zurück in Tusayan und ging dann erstmal "gut burgerlich" essen, und zwar beim Schachtelwirt. Die Auswahl ist etwas reichlicher als bei uns - mal abgesehen von Currysauce, die es hier nicht gibt - aber alles in allem weiß man, was einen erwartet. Jetzt schauen wir noch ein bisschen TV, leider ist das Programm sehr bescheiden. 
Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche.
Katha und Micha