Donnerstag, 23. Mai 2013

Angels Landing oder Einer blieb auf der Strecke

Tach gesagt und abgegrüßt ( ja Rauschinho, du hast das Copyright auf den Spruch),
am gestrigen Mittwoch checkten wir gegen 7 Uhr aus unserem Hotel aus, um uns gleich danach in Richtung Angels Landing aufzumachen. Angels Landing ist ein sehr exponiert stehender Felsen, der recht schwierig zu besteigen ist. Wir machten uns extra früh auf den Weg, da die Temperaturen zu diesem Zeitpunkt noch sehr angenehm waren. Außerdem hielt sich die direkte Sonneneinstrahlung  ebenfalls noch in Grenzen. Der Angels Landing Trail überwindet auf knapp 4 km 453 Höhenmeter. Außerdem schlängelt er sich größtenteils direkt am Abgrund entlang. Nachdem wir viele Serpentinen und einen kleinen Canyon hinter uns gebracht hatten, kamen wir bei Scouts Lookout an. Schon von dieser Stelle aus hat man eine atemberaubenden Blick in den Zion Canyon. Dies war die Pflicht. Nun sollte die Kür folgen, aber wie der Titel schon suggeriert, gehen Theorie und Praxis nicht immer ganz konform. Nachdem wir von Scouts Lookout aus ein paar Meter an den nun direkt am Abgrund hängenden Ketten entlang kraxelten, überkam mich das sogenannte "Elke Schröder Syndrom". Ich bekam tatsächlich Höhenangst und entschied mich daher, nicht weiterzugehen. Ich hatte mich schon sehr auf diesen Trip gefreut, aber manchmal muss ein Mann tun was ein Mann tun muss. Mit anderen Worten: Ich zog den Schwanz ein und Katha ging allein weiter. Nach ca. 60 Minuten war Katha dann wieder an der Stelle, an der wir uns getrennt hatten. In dieser Zeit kraxelte sie mehr oder weniger allein nach oben und wieder zurück, während ich dort saß und für diverse Leute denn Fotografen gab. Nachdem wir den ganzen Weg wieder nach unten gegangen waren, machten wir noch einen Abstecher zu den Lower Emerald Pools, da Katha noch ein paar Fotos nachholen wollte. Als auch dies erledigt war, fuhren wir mit dem Shuttle wieder zum Eingang des Parks und machten uns gegen 14 Uhr auf den Weg zum Bryce Canyon National Park. Auf der Fahrt trafen wir noch auf ein paar Vertreter der örtlichen Fauna. Gegen 15:30 Uhr trafen wir in unserem Hotel am Bryce Canyon ein, checkten ein und fuhren noch in den Park, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Wir besuchten den Sunrise Point, Sunset Point und Bryce Point. Von all diesen Aussichtspunkten hat man super Blicke auf das, was diesen Nationalpark berühmt gemacht hat, Sandstein Hoodoos in allen nur erdenklichen Formen aber meistens in Rot und all seinen Schattierungen. Aufgrund mangelnder bzw. überteuerter Verpflegungsmöglichkeiten fuhren wir ein paar Meilen, um uns im nächstgelegenen Subway Restaurant zwei durchaus leckere Subs zum Abendessen zu besorgen. Diese verschlungen wir je zur Hälfte bei einem Schluck Wein und ließen den Abend mit etwas Fernsehen ausklingen.
In diesem Sinne wünschen wir euch schönes Ferrnweh und hoffen, heute Abend noch den Post für den heutigen Tag zu vollenden, damit wir zeitlich wieder alles auf der Reihe haben. 
Katha und Micha

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