Dienstag, 4. Juni 2013

ÖPNV

Hallo ihr,
da es hier eine Lounge gibt, in der es WiFi hat, können wir auch unserem täglichen Blog nachgehen. 
Die letzte Nacht war, sagen wir es mal so, lala. Als wir gestern Abend ins Bett sind, war es noch recht angenehm warm. Das änderte sich aber irgendwann und es wurde recht frisch. Wer amerikanische Bettsitten kennt weiß, dass es bei der Zudecke meistens mit einem Laken und einer Wolldecke darüber getan ist. Hier ist es nicht anders, d.h. es wird auch im Bett recht frisch. Wir haben zwar noch eine zweite Decke aber da jeder dem anderen die Decke wegzieht, hat man meistens doch nur eine. Diese Nacht werde ich mir auf jeden Fall einen dicken Pullover und Socken bereit legen. Da man in so einem Zelt die meisten Geräusche aus der unmittelbaren Umgebung aus erster Hand mitbekommt, ist es mit durchschlafen auch nicht so weit her. Wir beschlossen dann also gegen 8:30 Uhr aufzustehen. Danach war erstmal die Morgentoilette dran. Das Wasch-/Toilettenhaus ist fast um die Ecke. Das erleichtert die Sache erheblich. In dem Ding geht ein großer Teil der Einwohner des Curry Village der Körperhygiene etc. nach. Deshalb sieht es da zu bestimmten Zeiten auch so aus. Aber das gehört wohl zu so einem großen "Zeltplatz" dazu.
Auch hier im Yosemite gibt es ein gut funktionierendes Shuttlesystem. Dieses nutzten wir heute ausgiebig. Nachdem wir uns noch einen Kaffee respektive Tee organisiert hatten, fuhren wir zuerst zum Visitorcenter mit anschließendem Besuch der Yosemite Falls. Die Fälle führen zu dieser Jahreszeit deutlich mehr Wasser als im September und sehen daher auch besser aus. Unsere Wanderung ging weiter durch das Valley über Wiesen und am Merced River entlang. Dort sahen wir auch Leute in Schlauchbooten den Fluß hinunterschippern und wir dachten uns, das machen wir auch, aber nur wenn es nicht teurer als 30 Dollar ist. Wir beendeten nach ca. zwei Stunden unseren ersten Trip und beschlossen, uns nach dem Preis für das Rafting zu erkundigen und siehe da, es sollte 30 Dollar kosten, aber pro Nase und das war uns der Spaß nun doch nicht wert. Wir machten eine kurze Mittagspause um uns gleich danach wieder auf den Weg zu machen. Diesmal brachte uns das Shuttle zum Mirror Lake Trailhead. Von dort aus wanderten wir die eine Meile zum Mirror Lake. Bei genügend Wasser spiegeln sich die umliegenden Berge im See. Dies war auch heute der Fall. Wir querten den Tenaya Creek, der den Mirror Lake speist und dass Wasser war so kalt, das es richtig wehgetan hat. Als wir die eine Meile auch wieder zurückgelaufen waren, brachte uns das Shuttle zurück zum Curry Village. Dort angekommen, besuchten wir erstmal den Pool. Das Bad darin war sehr erfrischend, da die Tagestemperaturen so um die 30 Grad liegen. Ein letztes mal kam das Shuttle an diesem Tag zum Einsatz, als wir nach dem Pool zur Yosemite Lodge fuhren, um uns die Tickets für unsere morgige Fahrt zum Glacier Point zu besorgen. Danach wanderten wir wieder durch das Valley zurück zum Curry Village, wo wir uns zum Abendessen eine frische Pizza und ein Bier gönnten. Leider sind die wenigen Sitzmöglichkeiten, die sowohl im Freien als auch in schöner Umgebung liegen rar, deswegen sitzen wir jetzt 20:40 Uhr schon in unserem Zelt. 
Dies soll es an dieser Stelle auch für heute gewesen sein. Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche.
Katha und Micha 










Sonntag, 2. Juni 2013

Basiscamp und Höhentrainingslager


N'abend Allerseits,
wie könnte man einen Tag schöner beginnen als mit einem Spaziergang am Strand. Der Strand befand sich allerdings  am Monolake, einem aufgrund von akutem Wassermangel sehr salzigen See. Auch diesen See besuchten wir heute nicht zum ersten mal. Wir schossen wieder jede Menge Fotos und Videos und hielten noch einen kleinen Schwatz mit der Rangerin. Danach tankten ihr nochmal  voll und dann ging es auch schon ab Richtung Yosemite National Park. Schon bei der Fahrt hinauf zum Tiogapass viel uns auf, dass wesentlich mehr Wasser vorhanden war als bei unserem letzten Besuch im September 2009. Das heißt auch, dass die Wasserfälle deutlich mehr Volumen haben sollten. 
Kurz nach dem Eingang in den Park machten wir auch schon den ersten Stopp. Wir wollten eine kurze Wanderung zum den Gaylor Lakes machen. Also die Sachen geschnappt, vorher nochmal aufs Klo und ab ging die Luzi. Der Pfad ging immer schön bergauf und wir heizten los wie die Bekloppten. Nach ca. 100 m machte sich aber schlagartig etwas bemerkbar, was wir nicht bedacht hatten, die Höhe. Wir befanden uns nämlich oberhalb von 3000m und da kann die Luft ziemlich dünn sein. Nach einer kurzen Pause machten wir uns gemächlich auf den weiteren Weg. Nach knapp einer Meile kamen wir an unserem Ziel an. Von dort aus hatten wir einen sehr schönen Blick über die Gaylor Lakes und über einen Teil des Yosemite. Der Abstieg dauerte nur einen Bruchteil des Aufstiegs und schon ging es mit dem Auto weiter. Wir machten hier und da noch ein paar Stopps, fotografierten ziemlich zahme wilde Tiere, besuchten "Tunnel View" und den "Bridalvail Fall" bevor wir an unserem Ziel, dem Curry Village ankamen. Hier checkten wir in unser "komfortables" Zelt ein. Hier gibt es ein Bett, einen Stuhl, ein Regal, einen Safe und eine Lampe sowie einen Container vor dem Zelt, in den man alle seine Fressalien reintun muss damit sie der Bär nicht holt.
Mal sehen ob es hilft. 
Zum Abendessen gab es Bohnen aus der Dose, ein Brötchen, etwas Melone und ein Bier. Jetzt liegen wir auf dem Bett und machen gleich die Äuglein zu. Vorher müssen wir aber noch durch den Wald zum Klo bzw. zum Zähne putzen.
Wir wünschen euch einen schönen Sonntag.
Katha und Micha 















Freitag, 31. Mai 2013

Der Wilde Westen

Buenos Dias,
der neuste Post zu diesem Blog erreicht euch heute aus Lee Vining, am Fuße der Sierra Nevada. Hier haben wir gegen 15 Uhr in unserem Motel, der "Lakeview Lodge" eingecheckt. Zuvor haben wir nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem uns ein Quartett von Schwaben mächtig auf die Eier gegangen ist, noch einmal die Alabama Hills besucht. Wir suchten und fanden noch den einen oder anderen Felsbogen sowie eine alte verlassene Mine, in die wir aber aus Sicherheitsgründen nicht hineingingen.
Danach machten wir uns auf in Richtung Lee Vining. Auf unserem Weg machten wir einen ausgiebigen Stopp in Bishop. Dort waren wir schon bei unserer letzten Tour... die Älteren unter ihnen werden sich vielleicht noch erinnern. Zuerst kehrten wir bei Taco Bell ein, bevor wir bei Vons ausgiebig shopten und tankten. Da wir uns ab morgen für drei Tage im Yosemite National Park aufhalten werden, dachten wir, wir sollten uns mit ein paar mehr Lebensmitteln eindecken, da es dort wohl relativ teuer sein wird. Wir vermuten auch, dass es kein WiFi geben wird also wundert euch nicht, wenn ihr in den nächsten drei Tagen nichts zu lesen bekommt. Das müssen wir gegebenenfalls nachholen.
Nach weiteren 90 Minuten Fahrt kamen wir an unserem Motel an. Wir checkten schnell ein und machten uns sofort auf den Weg in die Geisterstadt Bodie. Bodie war in den 1880ern aufgrund des Goldrauschs eine der größten Städte Kaliforniens. Heute ist sie ein Statepark und wird für die Nachwelt  konserviert. Allerdings werden keine großen Reparaturarbeiten durchgeführt, gerade soviel das es noch eine Weile braucht, bis alles zusammenfällt. Wir hielten uns dort für fast 2 Stunden auf und Katha schoss wieder eine Unmenge von Fotos. Nachdem auch dies erledigt war, fuhren wir wieder nach Lee Vining und kehrten an der Tanke zum Abendessen ein. Das klingt jetzt etwas komisch aber am Abzweig des Highway 120, der direkt in den Yosemite führt gibt es ein sehr empfehlenswertes Fastfood Restaurant, das Whoa Nelli Deli. Das Essen ist frisch, schnell zubereitet, preislich ok und sehr lecker. Wir hatten jeweils einen 1/2 Pound Angusburger mit Pommes. Jetzt schauen wir noch ein bisschen TV bevor wir uns bald von Innen begucken.
Wr wünschen euch ein schönes Wochenende.
Katha und Micha 





Donnerstag, 30. Mai 2013

Leben in der Wüste

Hola,
auch heute möchten wir euch wieder mit dem täglichen Reisewahnsinn konfrontieren.
Der Tag begann wie er endete, warm. Nach dem auschecken fuhren wir noch einmal zum Zabriski Point, um diesen in einem anderen Licht zu erleben. Nach einer kurzen Fahrt durch den 20 Mule Team Canyon fuhren wir in Richtung Ubehebe Crater. Auf dem Weg dorthin, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Salt Creek. in dem salzigen Wasser leben winzig kleine Fische, die es irgendwie schaffen, unter den widrigen Umständen zu überleben. Nach gut einer Stunde Fahrt, erreichten wir den   Ubehebe Crater. Hier kann man noch die vulkanische Vergangenheit des Death Valley erkennen. Nachdem auch hier die Fotos geschossen waren, ging es für uns zu Scottys Castle. Zu unserer Überraschung erwartete uns keine trostlose Landschaft aus Stein und Erde sondern eine grüne Oase mit Palmen, Wiesen und anderen Bäumen. Hier hat ein Typ namens Scotty ein kleines großes Refugium erschaffen. Wir setzten uns in den Schatten und machten erstmal Mittagspause. Gegen 14 Uhr begaben wir uns auf den etwas mehr als 100 Meilen langen Weg nach Lone Pine, wo wir unser Nachtlager aufschlugen. Nach einer etwa einstündigen Siesta statteten wir noch den Alabama Hills, die wir vor fast vier Jahren bereits angesehen hatten, einen Besuch ab. Dort blieben wir bis zum Sonnenuntergang. Den Abend beschlossen wir mit einem Teller gebackenen Bohnen und Naan sowie einer Flasche Bier, die wir kurz zuvor in einem lokalen Supermarkt erworben hatten.
Alles Gute für euch und bis morgen.
Katha und Micha 







Mittwoch, 29. Mai 2013

Ski Heil

Liebe Leser (m/w),
heute melden wir uns aus dem tief verschneiten Death Valley. Über Nacht gingen die Temperaturen auf unter Null Grad zurück und die Schneedecke ist nun beachtliche 30 cm stark. ....ähmmmm, falscher Urlaub.... Also nochmal. 
Heute melden wir uns aus dem mit zurzeit noch mehr als 30 Grad Celsius warmen Tal des Todes. Wir sitzen gerade bei Wein und Wasser auf unserer Terrasse, die Grillen zirpen und die Klimaanlagen machen auch nicht grad wenig Lärm. Kurz nach Sonnenuntergang gönnten wir uns noch ein halbes Stündchen im Hotelpool, welcher durchaus angenehm temperiert war.
Heute morgen verließen wir Las Vegas mit Ziel Death Valley. Wir kauften erstmal wieder richtig ein, tankten voll und machten uns auf den Weg zum Red Rock Canyon. Dieser liegt etwas außerhalb von Las Vegas und besteht, wie der Name schon sagt, aus vielen roten Steinen. Wir brachten dort gut 90 Minuten zu, schladenzten etwas rum und machten ein paar Aufnahmen. Danach ging es für uns weiter und zwar direkt in Richtung Death Valley. Nach ca. dreistündiger Fahrt und einem kurzen Aufenthalt bei Taco Bell in einem Nest namens Pahrump kamen wir im doch recht warmen Tal des Todes an. Wir bezogen zuerst unser Zimmer, um uns umgehend wieder für den Weg zu machen. Wir besichtigten wieder einmal Badwater, den mit -81,5 m unterhalb des Meerespiegels tiefsten Punkt der USA, Artists Palette und diesmal auch den Golden Canyon. Da es an der Artists Palette mit 112 Grad Fahrenheit = 44,4 Grad Celsius doch sehr heiß war, machten wir noch eine kurze Siesta, bevor wir zum Sonnenuntergang wieder zum Zabriski Point fuhren. Den Rest der Story kennt ihr ja schon. Wir wünschen auch alles Gute für den neuen Tag.
Katha und Micha






Viva Las Vegas

Bonjour Madames et Messieurs,
wir sitzen gerade am Fenster unseres Hotels "Paris Las Vegas" und schauen direkt auf den Strip mit den umliegenden Hotels wie z.B. dem Bellagio, dem Aria, dem Planet Hollywood und noch ein paar anderen. Der Herr am Check-in war so freundlich, uns ein Zimmer mit Aussicht zu geben. Und da da Hotel sagenhafte $15 für das Internet haben will, werdet ihr diesen Post erst einen Tag verspätet lesen können. Aber der Reihe nach.
Den heutigen Tag begannen wir mit einem Frühstück in unserem Hotel. Dies war seit länger Zeit mal wieder inklusive und das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es gab Cerealien, Obst, Joghurt und verschiedene Toastgeschichten. Nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt hatten, machten wir uns in Richtung Las Vegas auf den Weg. Die Entfernung war mit 100 Meilen recht überschaubar und wir kamen zügig voran. Unser Erster und einziger Stopp an diesem Tag war der Hoover Damm, ca. 30 km vor Las Vegas.  Da es nicht der erste Damm in diesem Urlaub war, sind wir schon mit etwas Routine an die Sache herangegangen. Wir suchten zuerst einen Aussichtspunkt auf, der im übrigen eine Brücke war, von dem aus man einen freien Blick auf den Damm und dessen Infrastruktur hatte. Danach fuhren wir einmal über den Damm, parkten, machten einen kurzen Spaziergang über selbigen um Fotos zu machen, gingen wieder zurück zum Auto und fuhren nach Las Vegas. All das bei bis zu 94 Grad Fahrenheit. Die restlichen 30km waren schnell erledigt und schon waren in unserem Hotel. Das einchecken dauerte eine gefühlte Ewigkeit, es waren halt eine Menge Leute vor uns. Nachdem wir unser besseres Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg über den Strip. Wir gingen zuerst in nördlicher Richtung und begegneten dabei so bekannten Institutionen wie Caesars Palace, Treasure Island, Wynn, Encore, Flamingo, The Venetian und einigen anderen. Gegen 16 Uhr waren wir wieder zurück und hielten erstmal Siesta. Es waren draußen immer noch um die 90. Grad Fahrenheit. Gegen 17:30 Uhr machten wir uns auf zur zweiten Runde. Diesmal gingen wir in südlicher Richtung über den Strip und begegneten dem New York New York, dem Planet Hollywood, dem Aria, dem Cosmopolitan, dem Luxor, dem Excalibur, um nur einige zu nennen. Irgendwann überkam uns dann der Hunger und wir wählten aus all den kulinarischen Verführungen, die Las Vegas zu bieten hat... na wer will mal raten... ja ganz richtig.... den Schachtelwirt aus. Auf der Rücktour bestaunten wir nach einmal die Fontaine vor dem Bellagio, schlenderten durch den Casinobereich unseres Hotels und gingen dann auf unser Zimmer. Hier vergreifen wir uns gerade noch an einer Flasche Rotwein, die wir nach unserer Einkehr beim Schachtelwirt im Walgreens käuflich erworben hatten. 
Mit einem wunderbaren Blick über das nächtlich erleuchtete Las Vegas beenden wir den heutigen Tag und Post und wünschen euch schönes Fernweh.
Katha und Micha









Montag, 27. Mai 2013

Get your Kicks on Route 66

Servus,
wie kann man einen Tag schöner beginnen, als mit einem Spaziergang im Sonnenschein entlang des Grand Canyon. Genau das haben wir heute morgen getan, nachdem wir gegen 9 Uhr aus dem Hotel ausgecheckt hatten. Der Weg führte uns für insgesamt 5 km am Rand des Grand Canyon entlang und bot uns alle Nase lang eine veränderte Sicht auf den Canyon. Die Temperaturen waren noch recht angenehm und es waren auch noch nicht so viele Leute unterwegs. Wieder am Parkplatz angekommen, hatte sich dieser schon gut gefüllt. An den Bushaltestellen hatten sich, wie am Vortag, lange Warteschlangen gebildet. Unsere Zeit im Park war gezählt und Nach einem kurzen Snack verließen wir den Grand Canyon mit Ziel Kingman direkt an der Route 66. Zuerst fuhren wir gen Süden bis nach Williams. Dort hielten wir in der Historic Oldtown, um ein paar Fotos zu machen. Dabei fiel uns ein Restaurant auf, welches Livemusik im Außenbereich und Burger und Steaks bot. Wir beschlossen im "Cruisers Café 66" einzukehren, und eine anständige Mittagspause einzulegen. Wir orderten ein Sirloin Steak mit Weingelee, Fritten, Cole Slaw, gegrillten Paprika und Zwiebeln sowie einen Longhornburger ebenfalls mit Fritten und Coleslaw. Alles sehr, sehr lecker und wirklich empfehlenswert (sollte es mal jemanden in diese Gegend verschlagen). Nur bei der Rechnung hieß es: Aufpassen. Das Trinkgeld war schon auf den Preis aufgeschlagen - nicht unüblich, aber eher die Ausnahme. Ein paar Meilen hinter Williams bogen wir von der Interstate 40 auf die alte Route 66 ab. Wer es nicht weiß, diese Straße war eine der wichtigsten, wenn nicht sogar DIE wichtigste Verbindung zwischen dem mittleren Westen und der Pazifikküste. Sie führte durchgängig von Chicago nach Los Angeles. Die Route 66 - eine Straße, um die sich viele Geschichten und Legenden ranken. Der Abschnitt zwischen Williams und Kingman ist zwar nicht das Musterbeispiel der alten Route 66, aber hier und dort spührt man den alten Charm noch. Am General Store in Hackberry kann man einige Relikte der alten Zeit sehen. In die Jahre  gekommene Oldtimer rosten neben alten Tanksäulen und Reklametafeln vor sich hin. Überall liegt Krimskrams herum, der eine eigene Geschichte erzählt. Gegen 17 Uhr erreichten wir das Quality Inn in Kingman, unser Nest für die Nacht. Auch das Motel scheint die besten Zeiten schon hinter sich zu haben, aber es war alles da, was man braucht. Sogar eine Mikrowelle, wo wir uns später noch die delikaten Reste der üppigen Mittagsmahlzeit Aufwärmen werden. Doch zunächst fuhren wir noch in den Histroric District von Kingman, doch hier waren die Bürgersteige schon hochgeklappt. Also ab ins Motel, Duschen, Fernsehen, Blog schreiben und Essen Aufwärmen. PLING! Guten Appetit und gute Nacht, da draußen.
Katha und Micha