da es hier eine Lounge gibt, in der es WiFi hat, können wir auch unserem täglichen Blog nachgehen.
Die letzte Nacht war, sagen wir es mal so, lala. Als wir gestern Abend ins Bett sind, war es noch recht angenehm warm. Das änderte sich aber irgendwann und es wurde recht frisch. Wer amerikanische Bettsitten kennt weiß, dass es bei der Zudecke meistens mit einem Laken und einer Wolldecke darüber getan ist. Hier ist es nicht anders, d.h. es wird auch im Bett recht frisch. Wir haben zwar noch eine zweite Decke aber da jeder dem anderen die Decke wegzieht, hat man meistens doch nur eine. Diese Nacht werde ich mir auf jeden Fall einen dicken Pullover und Socken bereit legen. Da man in so einem Zelt die meisten Geräusche aus der unmittelbaren Umgebung aus erster Hand mitbekommt, ist es mit durchschlafen auch nicht so weit her. Wir beschlossen dann also gegen 8:30 Uhr aufzustehen. Danach war erstmal die Morgentoilette dran. Das Wasch-/Toilettenhaus ist fast um die Ecke. Das erleichtert die Sache erheblich. In dem Ding geht ein großer Teil der Einwohner des Curry Village der Körperhygiene etc. nach. Deshalb sieht es da zu bestimmten Zeiten auch so aus. Aber das gehört wohl zu so einem großen "Zeltplatz" dazu.
Auch hier im Yosemite gibt es ein gut funktionierendes Shuttlesystem. Dieses nutzten wir heute ausgiebig. Nachdem wir uns noch einen Kaffee respektive Tee organisiert hatten, fuhren wir zuerst zum Visitorcenter mit anschließendem Besuch der Yosemite Falls. Die Fälle führen zu dieser Jahreszeit deutlich mehr Wasser als im September und sehen daher auch besser aus. Unsere Wanderung ging weiter durch das Valley über Wiesen und am Merced River entlang. Dort sahen wir auch Leute in Schlauchbooten den Fluß hinunterschippern und wir dachten uns, das machen wir auch, aber nur wenn es nicht teurer als 30 Dollar ist. Wir beendeten nach ca. zwei Stunden unseren ersten Trip und beschlossen, uns nach dem Preis für das Rafting zu erkundigen und siehe da, es sollte 30 Dollar kosten, aber pro Nase und das war uns der Spaß nun doch nicht wert. Wir machten eine kurze Mittagspause um uns gleich danach wieder auf den Weg zu machen. Diesmal brachte uns das Shuttle zum Mirror Lake Trailhead. Von dort aus wanderten wir die eine Meile zum Mirror Lake. Bei genügend Wasser spiegeln sich die umliegenden Berge im See. Dies war auch heute der Fall. Wir querten den Tenaya Creek, der den Mirror Lake speist und dass Wasser war so kalt, das es richtig wehgetan hat. Als wir die eine Meile auch wieder zurückgelaufen waren, brachte uns das Shuttle zurück zum Curry Village. Dort angekommen, besuchten wir erstmal den Pool. Das Bad darin war sehr erfrischend, da die Tagestemperaturen so um die 30 Grad liegen. Ein letztes mal kam das Shuttle an diesem Tag zum Einsatz, als wir nach dem Pool zur Yosemite Lodge fuhren, um uns die Tickets für unsere morgige Fahrt zum Glacier Point zu besorgen. Danach wanderten wir wieder durch das Valley zurück zum Curry Village, wo wir uns zum Abendessen eine frische Pizza und ein Bier gönnten. Leider sind die wenigen Sitzmöglichkeiten, die sowohl im Freien als auch in schöner Umgebung liegen rar, deswegen sitzen wir jetzt 20:40 Uhr schon in unserem Zelt.
Dies soll es an dieser Stelle auch für heute gewesen sein. Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche.
Katha und Micha





























